Pressemitteilung zur Wahl des Landrats

Mit Monz wird er Rheingau-Taunus-Kreis die Energiewende verschlafen

Arbeitsgemeinschaft Energie-Zukunft-Rheingau kritisiert die Position von Landratskandidat Andreas Monz (CDU)

Die AG bezieht sich in Ihrer Kritik auf die Aussagen des Kandidaten  Monz beim Forum des Wiesbadener Kuriers am Mittwoch, den 18. Januar 2017. Dass Monz kein Freund der Windkraft ist, war bereits hinlänglich bekannt. Neu hingegen war, dass er auch den Masterplan Erneuerbare Energie des Kreises hinterfragt. Monz will sich auf kein Enddatum festlegen. Auch wie er die benötigte Strommenge erzeugen möchte, ließ er offen. Hilflos war sein Hinweis auf Energieeffizienz, ohne dass er auch hier konkrete Maßnahmen benennen konnte. Monz‘ Hinweis auf Strombojen im Rhein beweist schlicht mangelndes technisches Verständnis. Selbst wenn der gesamte Rhein von Walluf bis Lorch mit Strombojen befüllt wäre, kämen diese niemals auf die Leistung von Windrädern. Für die AG ist klar: „Wer keine Maßnahmen nennt und kein Enddatum akzeptiert ist entweder ein schlechter Projektmanager oder will das Thema einfach aussitzen. Beides ist schlecht für die Menschen im Kreis“, kommentiert AG-Sprecher Tilo Maier aus Eltville. Mehr noch: Durch diese Haltung droht der Rheingau-Taunus-Kreis ein Jahrhundertprojekt wie die Energiewende vor Ort zu verschlafen. „Wer nichts macht, löst keine Probleme“, so Maier weiter.

Überhaupt beurteilt die AG die Zusammenarbeit von CDU und AFD auf Kreisebene sehr kritisch. Der Masterplan steht zur Debatte und das Kompetenzzentrum für Erneuerbare Energien (KEE) bekommt die Mittel gekürzt. Aus Sicht der AG verschieben CDU und AFD dringend notwendige Lösungen auf kommende Generationen. Verantwortungsvolle und gestaltende Politik sieht anders aus.
Tilo Maier
Sprecher AG Energie Zukunft Rheingau

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