Pressemitteilung: Manipulation der BI gegen Windkraft

In Ihren breit gestreuten Materialien und bei dem Bürgerforum stellt die BI Pro-Kulturlandschaft fälschlicherweise dar, dass Windenergie-Nutzung ein “Verlustgeschäft” sei. Belegt wird dieses mit dem WISO-Beitrag über die
Stadtwerke Erlangen.

Rückfragen bei den Stadtwerken dort (ESTW) haben jedoch ergeben, dass es zwar durchaus auch in der Anfangsphase mit schlecht laufenden Anlagen einen Abschreibungsbedarf gab, aber die neueren Anlagen auf guten Standorten mit angemessenen Anlagen-Typen im Gegenteil bessere Ergebnisse als erwartet erzielen.

Die Windparks in Urspringen und Rannungen waren nach dem damaligen Stand der Technik mit einem Rotordurchmesser von 90 m und einer Nabenhöhe von 105 m gebaut worden und damit für Franken zu klein. Bei diesen „alten“ Anlagen gab es einen Abschreibungsbedarf.
Der Windpark Würgau der ESTW steht auf ca. 500 m NN-Höhe und hat 3 Anlagen mit einem Rotordurchmesser
von 112 m und 139 m Nabenhöhe und einer Nenn-Leistung von je 3,o MW. Hier werden ohne Probleme 2.000 Voll-Laststunden und ein gutes wirtschaftliches Ergebnis seit Betriebsbeginn erzielt. Nur diese Anlage und dieser Standort ist mit den Verhältnissen in Eltville vergleichbar. Im Gegenteil: wir erwarten nach den vorliegenden Ergebnissen und Zahlen aus Heidenrod noch besser Werte.

Dr. Lehnen

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