Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft vom 5. April 2014

Die AG Energie-Zukunft-Rheingau hat sich in ihrer letzten Sitzung intensiv mit dem Entwurf des sachlichen Teilplanes Erneuerbaren Energien 2013 (des Regierungspräsidiums Darmstadt) und dabei mit den vorgesehenen Vorranggebieten für Eltville und Oestrich-Winkel befasst. Die AG begrüßt die Aufstellung des Teilplanes, weil er einerseits hilft, mehr Rechtssicherheit zu schaffen und andererseits deutlich macht, wo  Windkraftanlagen notwendig sind, damit die Energiewende in Hessen und das 2,0 v.H. Ziel erreichbar werden. Da bei der detaillierten weiteren Bearbeitung der Vorranggebiete die tatsächlich nutzbaren Flächen höchst wahrscheinlich wesentlich kleiner werden, wird das 2,o Ziel sowie so nur sehr schwer erreichbar sein.  Die Teilregionen können sich nach Auffassung der AG ihrer Verantwortung deshalb nicht entziehen. Die AG freut sich, dass die in beiden Gemeinden angedachten bzw. bisher avi-faunistisch untersuchten Flächen völlig von den bisher ausgewiesenen Flächen erfasst sind. Damit ist für Eltville eine weitere Voraussetzung für die Realisierung von WKA geschaffen worden. Die AG hofft deshalb sehr, dass die Realisierung der im IWU-Gutachten empfohlenen Anzahl von Windrädern landschaftsverträglich vorangeht. Das ist in der heutigen Kulturlandschaft, d.h. der von Menschen geformten Landschaft mit ihren Hochspannungsleitungen und Industriebauten möglich. Die Horrorbilder des Vereines Pro-Kulturlandschaft mit 11 Windrädern in Eltville entsprechen bei Weitem nicht den im IWU- Gutachten empfohlenen Anlagen bzw. untersuchten Standorten. Eltville, den 05.04.2014 Dr. Reinhard Lehnen Sprecher der AG

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